Cogito ergo sum…

…hic falsus!

Ich denke also bin ich...

...hier falsch!

Paypal kennt wohl jeder.  Die alternative Moneybookers ist noch nicht so bekannt. Warum ich darüber schreibe? Weil Paypal die Gebühren erhöht hat. Früher konnte man privat kostenlos überweisen.  Das ist jetzt nicht mehr so. Die Wollen Grundsätzlich 35ct + 2 bis 4% des Betrags je nachdem aus welchem Land gezahlt wird. Moneybookers ist da deutlich günstiger: 1% des Betrags und maximal  50ct. Das Problem ist nur deren scheiß Interface. Wenn mir jemand für meine Software Geld spenden schenken will kann er auf einen Link klicken, kommt bei paypal raus, logt sich ein, gibt den Betrag ein und fertig. Ebay bucht den Betrag von seinem Konto ab und gut ist. Bei Moneybookers ist das aufwendiger. Er muss sich erst dort einloggen, dann Guthaben aufladen, auf Geld senden gehen, alles mögliche Ausfüllen, meinen Email per Copy&Paste eingeben und dann kommt das Geld evtl bei mir an.

Bis jetzt waren die Spenden meist so im  Bereich 5€. Bei Paypal gehen da dann gleich mal 45ct Gebühren weg. Das sind fast 10%. Und Moneybookers ist meiner Meinung nach einfach zu umständlich. Als Händler hat man diese Funktion, aber  auch dann muss man wieder über eine API gehen. Klar, machen die mit Händlern mehr Geld als mit den kleinen Leuten. Aber sie lassen sich da meiner Meinung nach ne Menge PR entgehen. Auf sehr viele OpenSource-Freeware Seiten findet man einen Paypal-Spenden Button, aber keinen von Moneybookers.

Dann ist da noch Click&Buy. Aber da sind die Grundgebühren einfach zu hoch.  Naja mal sehen. Evtl bietet Google, falls  sie das bekommen, eine entsprechende Funktion für Softwareentwickler an.

2 Reaktionen zu “Paypal vs. Moneybookers”

  1. Ich bin als Powerseller tätig und bei PP als auch bei MB.
    MB ist für Deutsche noch nicht so atraktiv, in Belgien und Frankreich ist MB aber durchaus bekannt.

    Igor

    igor

  2. Wir nutzen in unserem Shop baseline-toner.de neben paypal auch moneybookers. Vorteil: viele Bezahlmöglichkeiten unter einem Dach. Nachteil: Ähnlich wie paypal (fast noch schlimmer) bekommt es Moneybookers nicht hin einen vernünftigen Kontoauszug zu erstellen (wer hat schon Lust und Zeit die csv-datei zurecht zu basteln). Im Online Kontoauszug wird nur die E-Mail des Kunden angezeigt. Bei mehreren Produkten mit gleichem Preis eine furchtbare Recherchearbeit. Wir sind grundsätzlich froh, dass nicht zuviele Buchungen über MB laufen. Für eine saubere Buchführung muß man einfach unnötig viel Zeit investieren.Insgesamt mußten wir feststellen, dass wir eine recht hohe Abbruchrate im Kaufprozess haben, wenn über das Moneybookersmodul bezahlt wird. Eine Erklärung hierfür haben wir nicht, da die Eingaben nicht kompliziert sind. Wir können dieses nur feststellen.Wenn man allerdings Kreditkartenzahlung, Abbuchung u.ä. anbieten möchte, sehen wir gerade keine wirkliche Alternative. Leider. Für Tips immer dankbar.

    Seb von Baseline Toner

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