Cogito ergo sum…

…hic falsus!

Ich denke also bin ich...

...hier falsch!

Abgesehen davon, dass ich der Meinung bin, dass Lehrer grundsätzlich evaluiert werden sollten, ist dieses Urteil ein Sieg für die Schüler.  Meiner Meinung nach geht es nicht an, dass Schüler der Willkür der Lehrer ausgesetzt sind und sich nicht einmal im Internet wehren dürfen. In der Schule ist sowas ja leider nicht vorgesehen. Schade, dass sich viele Lehrer mit Händen und Füßen dagegen wehren. Aber Lehrer sind auch nur Menschen und somit ein feiger Haufen, der zwar andere Bewertet, sich aber selbst der Bewertung durch andere entziehen will. Auffällig ist ja, dass fast nur gute Lehrer evaluationen machen. Bei denen dürfte Ursache und Wirkung  allerdings umgekehrt sein: Weil sie evaluieren und ihren Unterricht reflektieren ist der Unterricht gut.

Selbiges gilt natürlich auch für Professoren. Und bei uns an der Techfak gibt es einige Beispiele das die Zwangsevaluation durchaus was bringt. Einige sind natürlich Resistent, aber wenn man mitbekommt wie sich ein Prof von katastrophal zu erträglich steigert, dann hat es doch was gebracht.

2 Reaktionen zu “Sieg für den Schüler”

  1. Naja, ganz so hart solltest du nicht mit den Lehrern ins Gericht gehen. Das ist kein leichter Job. Und ehrlich, ich glaube dass gerade Schüler eine solche Evaluation nutzen, um ihrem ungerechtfertigten Frust einfach mal freien lauf zu lassen. Es ist nicht immer fair oder sachlich, was die so von sich geben.
    Bei Professoren allerdings finde ich auch, dass Evaluationen öfter durchgeführt werden sollten.

    Sonja

  2. Naja, das kommt ganz auf die Methodik an. Und ungerechtfertigten Frust gibt es meiner Meinung nach nicht. Irgend einen Grund gibt es ja meist.
    Klar kann man sagen, man hat schlechte Noten, weil der Lehrer schlecht ist, aber ich glaube, dass man sowas zumindest zum Teil rausrechnen kann.
    Und was faire Bewertungen angeht, habe ich an der Schule so viel Ungerechtigkeit und Sexismus erlebt – da muss man sich als Schüler schon anstrenge um mitzuhalten: Zumindest ist es mir unerklärlich, wie Mädchen, die beim Volleyball dem Ball ausweichen bessere Noten bekommen können als Jungs, die ein echtes Spiel auf die Beine stellen können, das nicht nur aus Aufschlägen besteht und bei dem auch mal geschmettert wird. Oder Lehrer, die für einen tiefen Ausschnitt eine Note besser geben.
    Es gab genug Lehrer, die sehr anspruchsvoll wahren und trotzdem bei der Bewertung eine gute Endnote bekommen hätten. Man darf halt nicht allgemein abfragen, sondern muss gezielte Fragen stellen. Und wenn man Evaluationen nicht nur bei sehr schlechten oder sehr guten Lehrern macht, dann gewöhnt man sich denk ich daran und man bekommt auch ordentliche Ergebnisse. Auch Evaluieren muss gelernt werden.

    morty

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