Cogito ergo sum…

…hic falsus!

Ich denke also bin ich...

...hier falsch!

So, wird mal Zeit sich zu melden. Gibt ein paar interessante Sachen. Aber ich werd jetzt einfach mal versuchen das ganze ein wenig Chronologisch aufzuziehen

Nachdem wir in Montreal gelandet sind, hab ich ersteml festgestellt, dass mein Handy hier wohl nur als Uhr taugt. Hatte Anke eigentlich versprochen eine SMS zu schicken, sollte ich nicht abgestürzt sein, aber das war nicht wirklich drin. Das nächste was ich gelernt hab ist, dass die Montrealer – im Rest von Kanada ist das wohl nicht so krass – schlangen lieben. Es gibt am Flughafen eine extra Schlange um auf Taxies zu warten. Da steht man dann und darf dann nach und nach in die ankommenden Taxies steigen. An den Bushalte stellen ist das sogar so, dass nicht alle auf die Tür stürzen, sodern man sich merkt, wer vor einem an die Bushaltestelle gekommen ist, und den lässt man dann vor. Auch wenn die Oma eine weile bis zur Tür braucht wird brav gewartet, weil sie zu erst da war. Insgesammt sind die Leute hier irgendwie freundlicher. Die Busse warten, wenn man angerannt kommt. Und wenn die Ampel grade rot ist, dann kann man auch an jeder Kreutzung einsteigen. Außerdem bedankt sich der Busfahrer, wenn man die Fahrkarte vorzeigt. Witziger weise ist dass aber nicht immer so. Bei der Metro gehts dann drum, wer zu erst drin ist. Da wird teilweise nicht einmal gewartet bis alle ausgestiegen sind. Und fahren tun die hier auch wie sau. Wo wir wieder beim Taxi vom Anfang sind.

Naja auf jeden Fall sind wir trotzdem Heil angekommen. Erst war ich etwas irritiert, weil wir vor einem ziemlich heruntergekommen Haus angehalten haben. Aber das Haus ist nur von außen heruntergekommen. Von innen ist es echt wohnlich. Man merkt aber schnell, und nicht nur an diesem Haus, dass die Kanadier, trotz ihren kalten Wintern, nicht viel von Energie sparen halten.  Die Häuser sind alle eher schlecht als recht isoliert. Und sollten sie doch mal Isolierglas verbaut sein, dann ziehen zumindest die Rahmen. Aber frieren tun die Kanadier deshalb nicht. Es wird einfach mit elektrischen Heizungen dagegen gearbeitet. So hat man immer frische, teilweise etwas zu warme Luft. Strom sparen scheint hier insgesammt nicht besonders wichtig zu sein.

Es gibt ja das Gerücht Montreal wäre zweisprachig. Aber das stimmt so nicht. Anderthalbsprachig wäre wohl treffender. Die Meisten können zwar englisch, aber meist nicht viel besser als ich. Das jemand wirklich gutes Englisch spricht passiert eher seltener. Und auch alle Schilder, Beschreibungen etc sind auf Französisch. Nur bei wirklich wichtigen Sachen, wie Notfallhinweisen oder ähnlichem bekommt man den Text auch auf Englisch. Allerdings deutlich kleiner. Die Beschreibung: Eine französische Stadt, die auf englischsprachige Touristen spezialisiert ist trifft es wohl am besten.

So, hab jetzt gerade keine Lust mehr zu tippen. Mein Knie tut mir ein wenig weh. Warum weiß ich auch nicht. Auf jeden Fall humpel ich seit gestern durch die Stadt. Und das Notebook auf meinem Schoß macht es glaub ich nicht wesentlich besser. Allerdings hab ich keine Ahnung warum mein Knie rum zickt.  Morgen werde ich wohl einen ruhigeren Tag einlegen. Dann kann ich auch gleich noch ein wenig schreiben, was ich die Tage sonst noch erlebt hab und evtl noch ein paar Fotos hoch laden.


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